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Die Konfirmation
In den reformatorischen Kirchen
wurde die Konfirmation erstmals
im Jahre 1534 in Strassburg
gefeiert.
Konfirmation heisst Bestätigung.
Bestätigt wird im
Konfirmationsgottesdienst
einerseits, dass die Jugendlichen,
die konfirmiert werden, getauft
sind und mit der Konfirmation
aufgenommen werden als
Mitglieder der Kirche. Die
Jugendlichen bestätigen, dass sie
den mit der Taufe begonnenen
Weg als Christen weitergehen
wollen. Bestätigt wird gleichzeitig,
dass die Jugendlichen die
kirchliche Unterweisung besucht und abgeschlossen
haben und fortan in Glaubensangelegenheiten von
der Kirche als mündige Christinnen und Christen
anerkannt werden. Entsprechend setzt die
Konfirmation die Taufe sowie den Besuch der
kirchlichen Unterweisung voraus.
Im Konfirmationsgottesdienst, der in der Zeit um
Pfingsten stattfindet, bittet die Kirche für die jungen
Menschen um den Segen Gottes und lädt sie zu
verantwortlichem Christsein und zur Teilnahme am
Leben der Kirche ein. Die Konfirmandinnen und
Konfirmanden erhalten im Gottesdienst einen
biblischen Leit-Vers für ihr Leben, den so genannten
Konfirmationsspruch, sowie von Seiten der
Kirchgemeinde und unterzeichnet von der Person,
die sie unterwiesen hat und den
Konfirmationsgottesdienst leitet, die Urkunde ihrer
Konfirmation.
Wer konfirmiert und mindestens sechzehn Jahre alt
ist kann bei einer Taufe Gotte oder Götti sein.